| Schulgeschichte |
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| Écrit par Jürgen Lauer | |||||||
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Umzug der Schule wegen PlatzmangelsDie Folgezeit zeigte in zunehmendem Maße, dass die räumlichen Bedingungen des Gebäudes in der Lothringerstraße - ursprünglich für etwa 350 Schüler gedacht - den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen waren. Pläne und Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin, bis der Erwerb eines neuen Geländes am Burtscheider Heißberg und der Bau eines großzügigen Gebäudes für maximal 900 Schülerinnen und Schüler Wirklichkeit wurde. Als seine letzte Amtshandlung konnte Dr. Seewald die Einweihung des neuen Schulgebäudes im Juli 1973 vornehmen, das gleichzeitig in die Trägerschaft der Stadt Aachen überging. Er übermittelte auch die Grüße und Glückwünsche des Vorstandsvorsitzenden der 'Aachen-Münchener', Herrn Prof. Reimer Schmidt, der zu seinem Bedauern seine Zusage nicht einhalten konnte, als Ehrengast an der Einweihungsfeier teilzunehmen. Die Amtszeit von Schulleiter Dr. Heinz Schümmer war gekennzeichnet von der Enttypisierung der Gymnasien, der Reform der gymnasialen Oberstufe und der Umgestaltung des Schullebens durch ein neues Schulmitwirkungsgesetz. Inzwischen ist wieder mehr als ein Vierteljahrhundert vergangen. Höhepunkt seiner Amtszeit war die Feier des 100jährigen Bestehens der Schule im Jahre 1986, die unter großer Beachtung durch Öffentlichkeit, Ehrengäste und Medien begangen wurde. Sein Nachfolger Richard Wagemann legt besonderen Wert auf die Rolle der Schule als Teil des Stadtteils Burtscheid, als Ort der kulturellen und internationalen Begegnungen auch über den Schulbetrieb im engeren Sinne hinaus. Die Schule hat sich auf gut tausend Schülerinnen und Schüler und ein siebzigköpfiges Kollegium vergrößert und ist räumlich schon wieder nahe an die Kapazitätsgrenze gerückt.
Aus der AM, der einstigen 'Feuerversicherungsgesellschaft', ist inzwischen ein international vernetzter vielschichtiger Konzern geworden. Die Kontakte zum Vorstand der AM sind nicht abgebrochen, aber seltener geworden. Einige Male gab es in besonderen Fällen großzügige Zuwendungen, so zum Erwerb des allerersten Kopiergerätes der Schule vor mehr als zwanzig Jahren und für die Anschaffung von zwei schönen Glasvitrinen im Vorraum der Aula. Aber im Gedenken an den weisen und zukunftsweisenden Beschluss der Direktoren der ersten Stunde, vor mehr als hundert Jahren mit der Gründung unserer Schule einen bedeutenden Beitrag zur Jugendbildung zu leisten, zitiere ich den bereits erwähnten verdienstvollen Einhard-Lehrer Paul Adenaw: "Der damalige Aachener Regierungspräsident von Hoffmann und die Herren der Direktion der Aachen- Münchener haben sich um die Gründung unserer Schule ein unvergängliches Verdienst erworben, und es wäre eigentlich eine Dankespflicht der Schule, ihre Namen auf einer Ehrentafel zu verewigen."
Dieser Beitrag soll ein bescheidener Ersatz für eine solche Ehrung sein. Die Quellen in der Reihenfolge ihres Erscheinens:
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