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Ein einziges Tor hat gefehlt
Handball-Mannschaft des Einhard-Gymnasiums
scheitert knapp im Regierungsbezirksfinale. Die Trainer sind dennoch zufrieden
mit ihren Jungs.
Aachener Nachrichten vom 17.02.2011von Nele Pasch.
Foto: Ralf Roeger
Aachen. Die Halle
bebt, der Schweiß tropft und die Trainer sind angespannt. 14 junge Spieler
jagen einem Ball hinterher. In der Sporthalle Gillesbachtal am Branderhofer Weg
geht es um viel: Vier Handball-Mannschaften aus dem Kölner Regierungsbezirk
versuchen, sich für die Landesmeisterschaft des Schulsportwettbewerbs „Jugend
trainiert für Olympia" zu qualifizieren. Eine Mannschaft unter ihnen ist das
stolze Team des Aachener Einhard-Gymnasiums.
Erst galt es, aus der Stadtmeisterschaft als Sieger
hervorzugehen, dann musste die Kreismeisterschaft bewältigt werden, um schließlich
in der Bezirksmeisterschaft antreten zu können.
Ohne regelmäßiges Training
All das bewältigten die Jungs von Sportlehrerin Renate
Matthies und Lehrer Adrian Paulsen, sogar ohne je regelmäßig trainiert zu
haben. „Im normalen Schulbetrieb haben wir keine Hallenkapazitäten", erklärt
Matthies. Folglich hat das frisch zusammengestellte Team vor der
Bezirksmeisterschaft nur einmal gemeinsam in einer Halle trainiert.
Unter diesen Umständen ist es zu verkraften, dass die Jungs
aus den Jahrgängen 1996/1997 in der Finalrunde nur den dritten Platz belegten.
Und das äußerst knapp: Ein einziges Tor hat gefehlt, um die Dürener vom zweiten
Platz auf dem Siegertreppchen zu stoßen. Den ersten Platz belegte das Team des
Grotenbach-Gymnasiums aus Gummersbach. Das Schlusslicht bildete eine Mannschaft
aus Leverkusen.
Nichts desto trotz war es ein äußerst spannendes Turnier:
Die Leistungen seien größtenteils ausgeglichen gewesen und „bei einer
Spieldauer von nur zweimal zehn Minuten entscheidet meist das Glück", sagt Sportlehrer
Adrian Paulsen.
Das findet auch sein Schüler Jonas Backes, der die Aachener
Mannschaft in der Position „halblinks" vertreten hat und der sagt: „Obwohl wir
eine Niederlage einstecken mussten, hat es viel Spaß gemacht."
So viel Spaß, dass sie im nächsten Jahr sogar mit zwei
Teams dabei sein wollen.
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