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Frankreichaustausch |
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Frankreichaustausch
2011/12
Am 13. Oktober ging die
Reise mit dem Bus nach Metz los. Die Austauschschüler haben eine
kleine Begrüßung für uns vorbereitet und danach gab's Essen in
der Kantine. Am Nachmittag bekamen wir eine Schul- und Stadtführung,
allerdings auf Französisch.
Doch das Spannendste stand
noch an: Das erste Treffen mit den Gastfamilien. Die meisten Familien
waren sehr offen, nett und haben sich gut um uns gekümmert. Wenn man
mit den Familien zusammen gesessen hat, gab es immer viel zu
erzählen, besonders über die verschiedenen Gewohnheiten, das Essen...
Dieses bereitete manchen schon die erste Schwierigkeit: Die meisten
Familien haben erst gegen acht Uhr Abends mit dem warmen, sehr
reichlichen Essen begonnen, woran kaum einer von uns Deutschen
gewöhnt war. Trotzdem war es spannend neues und meist auch leckeres
Essen zu probieren.
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Wirtschaftspartner |
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Im Rahmen der in letzter Zeit verstärkten Zusammenarbeit
zwischen Schulen
und Wirtschaftsunternehmen hat das Einhard-Gymnasium neben schon
längerfristig
gestalteten Kooperationen neue Kontakte geknüpft.
Die Zielsetzung
dabei
ist, dass möglichst viele Klassen bzw. Kurse, auch im Rahmen der
Öffnung
von Schule, von diesen Veranstaltungen profitieren.
Darunter verstehen sich Projekte wie Besuche von Schülergruppen
und
auch Lehrergruppen in den einzelnen Firmen und Besuche von
Firmenfachleuten
in den Klassen oder Kursen.
Darüber hinaus bieten sich damit auch
pädagogische
Chancen fächerverbindender und fächerübergreifender Art.
Wegen
der relativen Nähe mancher Firmen ist es sogar möglich, einen
Firmenbesuch
innerhalb einer Doppelstunde oder innerhalb von drei Unterrichtsstunden
durchzuführen.
Dadurch wird der reguläre Unterrichtsablauf nicht oder nur minimal
eingeschränkt.
Vielfältige Erfahrungen zeigen, dass ein "Unterricht vor Ort" in
einer
Firma in der Regel mehr Unterrichts- und Erziehungsziele erreicht
als der Unterricht im Klassenraum. Aber auch Darstellungen und
Diskussionsveranstaltungen
von und mit Firmenangehörigen und Fachleuten in der Schule
während
des Unterrichts gestatten authentische Begegnungen und intensivere
Lerneindrücke.
Die Kooperation mit der Caritas-Aachen ergänzt seit dem Schuljahr
2002/3
die bestehende Kontakte zur Wirtschaft um den sozialen Bereich. Die
Schüler
und Schülerinnen können hier das sozialpädagogische bzw.
-therapeutische Berufsfeld kennen lernen, Experten befragen und
Projekte
zu vielfältigen Themen durchführen. Themen der bisherigen
Zusammenarbeit
waren z.B. die Suchtprophylaxe, Ausländer in Deutschland und
Obdachlosigkeit
in Aachen.
Firmen bzw. Institutionen, mit denen das
Einhard-Gymnasium z.Zt. eine
intensive Kooperation pflegt:
(in alphabetischer Reihenfolge):
- Caritas Aachen
- Grünenthal
- Saint Gobain
- ThyssenKrupp Steel Europe AG
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ThyssenKrupp Steel Europe AG |
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THYSSENKRUPP- STEEL Europe
Einblicke in Stahlproduktion, Ausbildungsberufe und Betriebsethik
Homepage
Seit Anfang 2004 ist das Einhard-Gymnasium Aachen eine von
insgesamt 9 Schulen, mit denen die ThyssenKrupp Steel Europe AG in Duisburg eine
Kooperation initiiert hat. Während sich die übrigen Schulen im unmittelbaren
Umfeld des Konzerns befinden, bildet das Einhard-Gymnasium aufgrund seiner
räumlichen Nähe zur RWTH-Aachen eine Ausnahme. Die Grundidee hierfür ist eine
engere Verknüpfung der Kontakte zwischen der RWTH, ThyssenKrupp Steel und dem
Einhard-Gymnasium.
Seit Beginn dieser Kooperation wurde das Einhard-Gymnasium
auf vielfältige Art und Weise unterstützt: Neben Konzernbesichtigungen in
Duisburg für unterschiedliche Jahrgangsstufen und Unterrichtsfächer (Chemie,
Erdkunde, Philosophie, Schülerfirma) und Expertenbesuchen des Konzerns an der
Schule (Erdkunde) erhält die Schule auch materielle Unterstützung. Hierzu
zählen beispielsweise die Reparatur defekter Geräte, die Unterstützung bei der
Anschaffung unterrichtsbezogener Materialien (Optikkoffer) sowie projektbezogener
Arbeiten im außerunterrichtlichen Kontext (Schülerfirma, Lego-League,
Berufestraße).
Mit dem Abiturjahrgang 2005 wurde erstmals bei der
Zeugnisverleihung der ThyssenKrupp-Award für herausragende Leistungen im Abitur
verliehen. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die sich
neben hervorragenden Leistungen auch durch ihr Engagement für die
Schulgemeinschaft hervortun.
Die ThyssenKrupp Steel AG bietet einzelnen Schülerinnen und
Schülern darüber hinaus die Möglichkeit zur Teilnahme an interessanten Messen
und Informationsveranstaltungen (Stahlcampus, ‚ThyssenKrupp-Tag auf dem
Schiff', IdeenPark-Hannover) und ist bei der Vergabe von Studienstipendien
ebenfalls behilflich.
Die Kooperation zwischen dem Einhard-Gymnasium und der ThyssenKrupp
Steel Europe AG kann als äußerst intensiv angesehen werden, kam es doch allein in den
letzten zweieinhalb Jahren zu über 30 Kontakten.
Wirtschaftsethik
Durch eine Exkursion zum Bildungszentrum der Thyssen Krupp
Steel Europe AG erhalten die Teilnehmenden des 13er Philosophie-Kurses regelmäßig die
Möglichkeit, mit einem Vertreter des Konzerns über Wirtschaftsethik zu
diskutieren. Die theoretisch erarbeiteten kontroversen beiden ethischen
Grundlinien der Pflichtethik Kants und der Erfolgsethik des Utilitarismus
können am praktischen Beispiel des globalen und zukunftsorientierten Handelns
eines Weltkonzerns auf Praxisrelevanz geprüft werden. Wenn der Konzern als
„Firmenphilosophie" die „triple bottom line" eines Gleichgewichtes aus
Ökologie, Ökonomie und Sozialem ausgibt, darf in einem offenen Gespräch nach
dem Dilemma zwischen Wohlstand durch Wettbewerb auf der einen Seite und
Wertmaßstäben auf der Basis des individuell anerkannten Gemeinwohls
andererseits gefragt werden.
Unser Tag bei Thyssen
Krupp - Eine Exkursion in die Untiefen der Wirtschaftsmoral
Ein Erfahrungsbericht von
Martin Sistermann und Katharina
Sehring (Abiturientia 2006)
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Saint Gobain |
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Die Firma ST. GOBAIN
mit der deutschen
Hauptverwaltung
in Aachen.
Ein weltweit handelndes französisches Unternehmen der Glasproduktion; Produktionsstätten in Aachen
und für
Floatglas in Herzogenrath
Ansprechpartner:Herr Runte, Mitglied der Geschäftsleitung
Homepage
Seit dem Schuljahr 2001/2002 bieten wir für die Grundkurse
Französisch der Jahrgangsstufe 11 in Kooperation mit der Saint-Gobain-Gruppe
erfolgreich ein deutsch-französisches Bewerbungstraining an. Im Rahmen der
Unterrichtsreihe „Le monde du travail" wird den Schülerinnen und Schülern die
Unternehmensgruppe Saint-Gobain im Aachener Firmensitz vorgestellt.
Anschließend kommen zwei Mitarbeiter der Personalabteilung des Unternehmens in
die Schule, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die unterschiedlichen
Arten der Bewerbung in Frankreich und Deutschland zu geben und das richtige
Auftreten in mündlichen Bewerbungsgesprächen zu vermitteln. Im Anschluss an das
Bewerbungstraining eröffnet die Unternehmensgruppe interessierten Schülerinnen
und Schülern die Möglichkeit, das Betriebspraktikum in ihrem Aachener
Firmensitz zu absolvieren.
Hierzu müssen die Schülerinnen und Schüler eine schriftliche
Bewerbung auf Französisch beim Unternehmen einreichen, auf welche bei
erfolgreicher Auslese ein Bewerbungsgespräch auf Deutsch und Französisch im
Aachener Firmensitz erfolgt.
Um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das
französische Arbeitsleben zu ermöglichen sowie die Anwendung ihrer
Sprachkenntnisse in der Praxis zu erproben, soll zukünftig der Einsatz der
Praktikantinnen und Praktikanten auf französische Unternehmen der
Saint-Gobain-Gruppe ausgeweitet werden.
Kooperationsvertrag
Die Kooperation zwischen dem Unternehmen und der Schule begann mit ersten Kontakten und Projekten im Jahr 2000. Inzwischen hat sich daraus ein gelebtes, vielschichtiges und facettenreiches Programm entwickelt hat. Um dies zu würdigen, haben beide Seiten im Jebruar 2007 einen festen Koperationsvertrag geschlossen, der von Herrn Runte für die Fa. Saint Gobain und Herrn Spillner für das Einhard-Gymnasium unterzeichnet wurde. Mit auf dem Bild sind Frau Käppler als Koordinatorin der Wirtschaftskontakte und die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma NEOPRENDO.
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Grünenthal |
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Das Pharmaunternehmen GRÜNENTHAL
mit seiner
Aachener Forschungsabteilung
Ansprechpartner: Herr Dr. Langner,
Herr Dr. Gerstheimer, Herr Glowaki
Homepage
Nachdem im Sommer 2001 die Kooperation besiegelt war,
besuchte im Januar 2002 der erste Chemie-Leistungskurs der Stufe 13 die Labors von Grünenthal. Im
Sommer 2002 folgte der Differenzierungskurs Biologie-Chemie der Stufe 10, der
im Unterricht über die Arzneimittelherstellung gesprochen hatte und nun einen
praktischen Teil vor Ort erlebte. Ebenfalls im Sommer 2002 kam zum ersten Mal
ein Mitarbeiter von Grünenthal an unsere Schule, um im Biologie-Leistungskurs
der Stufe 12 zum Thema Arzneimittelforschung und gentechnisches Arbeiten zu referieren.
Anschließend besuchte der Lk das Sicherheitslabor der Fa. Grünenthal, um auch
die praktische Seite gentechnischen Arbeitens zu erfahren.
In den folgenden Jahren hat sich nun eine regelmäßige
Zusammenarbeit etabliert, die sich im Wesentlichen auf die Stufe 10 im
Differenzierungsbereich Biologie-Chemie und in der Stufe 12 auf die
Leistungskurse Chemie und Biologie konzentriert. Ergänzt wird die Kooperation
durch Teilnahme an Wettbewerben der Fa. Grünenthal, wie zuletzt im Frühjahr
2006, wo sich die TeilnehmerInnen unserer Schule über einen 2. Platz freuen
konnten.
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