| Partnerschaft RWTH Aachen |
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Aucune traduction disponible Kooperation mit der RWTH AachenDie Schulform Gymnasium hat in erster Linie die Aufgabe die Schülerinnen und Schüler zur Allgemeinen Hochschulreife und somit zur Studierfähigkeit zu führen. Dazu gehören neben der Vermittlung von Inhalten und Methoden im Unterricht auch das Bereitstellen von Einblicken in wissenschaftliche Arbeitsweisen und den Hochschulbetrieb. Der Beitrag zeigt auf, inwiefern das Einhard-Gymnasium dies durch Kooperation mit der Rheinisch-Westfälische Technischen Hochschule in Aachen in verschiedenen Bereichen ermöglicht. Ziel StudierfähigkeitLaut Statistischem Bundesamt nahmen im Jahr 2004 66,2 Prozent der nordrhein-westfälischen Abiturienten innerhalb von vier Jahren nach abgelegter Hochschulreife ein Studium auf. In Zukunft ist mit steigenden Zahlen zu rechnen. Da insbesondere das Gymnasium als Schulform die Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten muss, kommt das Einhard-Gymnasium dieser Verpflichtung in vielfältiger Art und Weise nach. Kooperation mit der HochschuleDabei spielt die Kooperation mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen eine immer größere Rolle. Durch die Zusammenarbeit ist es möglich auf die enormen Ressourcen einer Hochschule zuzugreifen und die Schülerinnen und Schüler schrittweise auf ein Hochschulstudium vorzubereiten. Dies ist im Interesse beider Institutionen, weil die Hochschulen grundsätzlich an gut ausgebildeten Studienanfängern interessiert sind und Einblick in die Schulen wünschen. Da sich diese Einsicht in den letzten Jahren durchgesetzt hat, steigen die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit aktuell beträchtlich. SchülerpraktikaSo bietet die RWTH Schülerpraktika in den naturwissenschaftlichen Fächern an, die von Schülerinnen und Schülern des Einhard-Gymnasiums genutzt werden. Physikkurse der Sekundarstufe 2 bearbeiten beispielsweise unter Anleitung des Lehrers und Hochschulangehöriger Praktikumsversuche. Es ist zu beobachten, dass das Lernen „vor Ort" mit umfangreichen Experimentiermöglichkeiten die Schüler nicht nur enorm motiviert, sondern auch auf die wissenschaftliche Arbeitsweise vorbereitet. Durch den Bezug der Praktikumsversuche auf unterrichtliche Themen wird Wissen vernetzt und den Schülerinnen und Schülern behaltenswirksam vermittelt. Gleichzeitig erhalten Lehrende der Hochschule Einblicke in schulisches Lernen, was für das Aufgreifen von Inhalten in Vorlesungen u.ä. hilfreich ist. Berufspraktikum und WorkexchangeIn der Jahrgangsstufe 10 besuchen alle Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchentliches Betriebspraktikum. Auch hier hat sich in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und der Fachhochschule Aachen bewährt. Schülerinnen und Schüler erhalten regelmäßig Praktikumsplätze in verschiedenen Instituten der Hochschulen. Auch hier erhalten sie Einblicke in die tägliche Arbeit wissenschaftlicher Mitarbeiter und professionelle Fertigungsprozesse Oft können sie an aktuellen Projekten mitarbeiten und einen kleinen Teil beitragen. Auch ausländische Schülerinnen und Schüler, die am Schüleraustausch „workexchange" des Einhard-Gymnasiums teilnehmen erhalten regelmäßig Praktikumsplätze an den Hochschulen. BegabtenförderungInsbesondere die naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereiche bieten Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler interessante Fragestellungen, die über das schulische Maß hinausgehen zu behandeln. So besuchen jährlich ausgewählte Schülerinnen und Schüler die Physikwoche an der RWTH teil. Hier arbeiten sie unter Anleitung von Professoren an aktuellen Forschungsprojekten. LehrerfortbildungenAber nicht nur Schülerinnen und Schüler profitieren von der Kooperation. So besuchen die Lehrerinnen und Lehrer des Einhard Gymnasiums Lehrerfortbildungen an der RWTH (und auch an der Fachhochschule Aachen), die regelmäßig neue fachliche, fachdidaktische und auch pädagogische Themen behandeln.
Vermittlung von DFG Schülerhilfskräften (ab Klasse 10)Im Rahmen der Nachwuchsförderung ist es ein Ziel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), verstärkt Schülerinnen und Schüler über eine Beschäftigung in Forschungsprojekten für ein Studium in naturwissenschaftlichen Fächern zu gewinnen. Zu diesem Zweck werden von der DFG vermehrt Gelder zur Verfügung gestellt. Diese Gelder müssen von den Forschungsinstituten der RWTH Aachen, die an einem DFG-Projekt arbeiten, beantragt werden, eine Bewilligung folgt mit großer Wahrscheinlichkeit. Die Beschäftigung der Schülerhilfskräfte erfolgt grundsätzlich nur in den Ferien und nicht während der Schulzeit. Es ist eine Beschäftigungsdauer von jeweils 3 Wochen vorgesehen. Von dieser Regelung kann abgewichen werden, wenn andere Zeiträume vorgesehen sind. Der maximale Beschäftigungszeitraum beträgt in jedem Fall 4 Wochen. Es ist eine Arbeitszeit zwischen 50 % und 100 % der tariflichen Arbeitszeit möglich. Laut Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes darf für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche selbstverständlich nicht überschritten werden. Als Vergütung erhalten die Schülerhilfskräfte 75 % des Stundensatzes für studentische Hilfskräfte; dieser beträgt zurzeit etwa 8 €. Kontakte zwischen Einhard-Gymnasium und einzelnen HochschulinstitutenSie dienen dazu, einzelnen, besonders interessierten Schülerinnen und Schülern des Einhard-Gymnasiums die Möglichkeit zu geben, auf diesem Weg Einblick in konkrete Forschungsarbeit zu gewinnen und selber in einem geringen Umfang an einem solchen Projekt inhaltlich mitzuarbeiten. Dadurch wird den Schülerinnen und Schülern ein vertiefter Einblick in die Arbeit von Hochschulinstituten ermöglicht. Gleichzeitig wird vielleicht das Interesse für einen Studiengang im naturwissenschaftlichen Bereich in einem hohen Maße geweckt. Vor der Einstellung wird von den interessierten Schülerinnen und Schülern erwartet, eine Bewerbung zu schreiben und an einem Bewerbungsgespräch mit Institutsvertretern teilzunehmen, da die Anzahl der zu vergebenden Plätze sehr begrenzt ist. Ansprechpartnerin: (P.-M. Küpper)
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