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Studienfahrt der LKs Französisch und Chemie 2007 Drucken

Alles begann am 17.09. um 12.30 Uhr in der Mensa. Dort trafen wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen, um unsere Bäuche mit dem Lehrpersonal Herrn Spillner und Frau Hilkenbach für die lange Fahrt nach München  zu füllen. Nächste Station war der Bahnhof in Aachen, von wo aus wir die Reise langsam im Regionalexpress nach Köln antraten.

Hier gab es dann erstmal heiße Platzdiskussionen im ICE nach München, nicht weil die Bahn einen Fehler gemacht hat, sondern weil wir dank Herrn Spillner in den falschen Zug eingestiegen sind; also mussten wir uns erst Plätze erkämpfen, um nicht bis Frankfurt stehen zu müssen. Frankfurt endlich erreicht, ging es weiter nach München -ohne Probleme- dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer -unweit von der Wiesn- und dann ging es weiter nach Schwabing -München bei Nacht!!!

Der zweite Tag begann dann mit der Ernüchterung - keine Fahrradtour heute, da Regen angesagt war. Deshalb ab in die U-Bahn und in die Asamkirche, das erste Asyl vor dem Nass. Es folgte die Besichtigung der Frauenkirche. Als nächstes ging es ins Deutsche Museum, in dem wir uns die Chemie- und Hochspannungsvorstellungen anschauten. Nach dem Museum gab es dann noch eine kurze Stadtführung, bei der wir uns die Maximiliansstraße und das Dallmayrhaus anschauten. Außerdem folgte noch ein Besuch im Hofbräuhaus, allerdings (leider) nur zum Anschauen. Die Abendgestaltung war eher ruhig gestaltet, nachdem der Regen uns doch alle eher deprimiert hat.

Radtour an der Isar Am nächsten Morgen hieß es dann endlich: Auf die Fahrräder! Mit diesen ging es vom Hauptbahnhof in Richtung Isar. Dann fuhren wir an dieser flussaufwärts am Tierpark vorbei und noch ein Stückchen weiter, um sie dort über eine Brücke zu queren. Von dort aus ging es auf direktem Wege in Richtung Englischer Garten.

Kurz bevor wir diesen betraten, kamen wir noch am berühmten Eisbach mit der größten stehenden Welle Europas vorbei, an der, wie so oft, die Wellenreiter ihre Welle ritten. Vorbei am japanischen Teehaus und dem chinesischen Turm ging es zum Kleinhesseloher See und dort in den Biergarten. Dort wurden dann erstmal Radi und Obatzter mit Brezen, von Herrn Spillner besorgt, verköstigt. Diese waren nicht jedermanns Ding, sodass einige sich für eine Runde mit dem Tretboot auf dem See entschieden. Danach ging es, zum Teil im Viererformationsfahren und sehr viel Spass, zurück in die Stadt und zum Hofgarten. Abends aßen wir im DB-Casino, das sich allerdings mehr wie Mensa als ein Casino entpuppte. Kurz darauf  machten sich alle auf, um die Stadt etwas genauer zu entdecken. So ging es in Richtung Gärtnerplatz, ins Studentenviertel.

Am vierten Tag ging es morgens aus der Innenstadt zum Olympiazentrum, dass dann ausgiebig belaufen wurde, jedoch nicht ohne die Aussicht vom Olympiahügel zu genießen oder den Blick in dasPause im Schlosspark Olympiastadion zu missen. Nach ausgiebiger Besichtigung und dem obligatorischem Gruppenfoto ging es zurück in die U-Bahn, um zum Nymphenburger Schloss zu fahren, eine historische Schlossanlage mitten in München. Hier gab es die Möglichkeit, sich in den schier unendlich großen Schlossanlagen auszutoben. Da die Fahrradtour vom Vortag noch den meisten in den Knochen, bzw. Beinen war, wurde die Sonne des Tages genutzt.

Rundgang über die WiesnDanach ging es dann zur Wiesn, um dort die monumentalen Bauten zu bewundern. Das Oktoberfest begann leider zwei Abende zu spät... Abends verschlug es uns dann noch zum Viktualienmarkt, auf dem wir auch schon an den vorherigen Tagen unser Essen für den Mittag besorgt hatten. Von dort aus ging es zu einem typischen Brauhaus, in dem wir dann typische Speisen wie Haxen verzehrten. Das Bier des Hauses durfte natürlich nicht fehlen.

Am nächsten Morgen ging es dann in die Pinakothek der Moderne, eines der berühmtesten Museen für moderne Kunst, wo wir alle von der Ausstellung "Humanism in China" begeistert waren. Als es jedoch kurz darauf schon wieder hieß aufzubrechen, waren wir alle sehr traurig, vor allem auch weil das den Abschied von Benni und Frau Hilkenbach bedeutete.

Im Zug wurde Herr Spillner dank seiner Kleiderordnung zum Schaffner befördert („Sie sind doch hier zuständig..."). Nach sechs Stunden kamen wir dann ohne weitere Zwischenfälle in Aachen an und konnten uns endlich auf die verdienten Herbstferien freuen.

Matthias, Britta, Benjamin, Svenja