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Alles begann am 17.09. um 12.30
Uhr in der Mensa. Dort trafen wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen, um
unsere Bäuche mit dem Lehrpersonal Herrn Spillner und Frau Hilkenbach für die
lange Fahrt nach München zu füllen.
Nächste Station war der Bahnhof in Aachen, von wo aus wir die Reise langsam im
Regionalexpress nach Köln antraten.
Hier gab es dann erstmal heiße
Platzdiskussionen im ICE nach München, nicht weil die Bahn einen Fehler gemacht
hat, sondern weil wir dank Herrn Spillner in den falschen Zug eingestiegen
sind; also mussten wir uns erst Plätze erkämpfen, um nicht bis Frankfurt stehen
zu müssen. Frankfurt endlich erreicht, ging es weiter nach München -ohne
Probleme- dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer -unweit von der Wiesn- und
dann ging es weiter nach Schwabing -München bei Nacht!!!
Der zweite Tag begann dann mit
der Ernüchterung - keine Fahrradtour heute, da Regen angesagt war. Deshalb ab
in die U-Bahn und in die Asamkirche, das erste Asyl vor dem Nass. Es folgte die
Besichtigung der Frauenkirche. Als nächstes ging es ins Deutsche Museum, in dem
wir uns die Chemie- und Hochspannungsvorstellungen anschauten. Nach dem Museum
gab es dann noch eine kurze Stadtführung, bei der wir uns die Maximiliansstraße
und das Dallmayrhaus anschauten. Außerdem folgte noch ein Besuch im
Hofbräuhaus, allerdings (leider) nur zum Anschauen. Die Abendgestaltung war
eher ruhig gestaltet, nachdem der Regen uns doch alle eher deprimiert hat.
Am nächsten Morgen hieß es dann
endlich: Auf die Fahrräder! Mit diesen ging es vom Hauptbahnhof in Richtung
Isar. Dann fuhren wir an dieser flussaufwärts am Tierpark vorbei und noch ein
Stückchen weiter, um sie dort über eine Brücke zu queren. Von dort aus ging es
auf direktem Wege in Richtung Englischer Garten.
Kurz bevor wir diesen betraten,
kamen wir noch am berühmten Eisbach mit der größten stehenden Welle Europas
vorbei, an der, wie so oft, die Wellenreiter ihre Welle ritten. Vorbei am
japanischen Teehaus und dem chinesischen Turm ging es zum Kleinhesseloher See
und dort in den Biergarten. Dort wurden dann erstmal Radi und Obatzter mit
Brezen, von Herrn Spillner besorgt, verköstigt. Diese waren nicht jedermanns
Ding, sodass einige sich für eine Runde mit dem Tretboot auf dem See
entschieden. Danach ging es, zum Teil im Viererformationsfahren und sehr viel
Spass, zurück in die Stadt und zum Hofgarten. Abends aßen wir im DB-Casino, das
sich allerdings mehr wie Mensa als ein Casino entpuppte. Kurz darauf machten sich alle auf, um die Stadt etwas
genauer zu entdecken. So ging es in Richtung Gärtnerplatz, ins
Studentenviertel.
Am vierten Tag ging es morgens
aus der Innenstadt zum Olympiazentrum, dass dann ausgiebig belaufen wurde,
jedoch nicht ohne die Aussicht vom Olympiahügel zu genießen oder den Blick in
das Olympiastadion zu missen. Nach ausgiebiger Besichtigung und dem
obligatorischem Gruppenfoto ging es zurück in die U-Bahn, um zum Nymphenburger
Schloss zu fahren, eine historische Schlossanlage mitten in München. Hier gab
es die Möglichkeit, sich in den schier unendlich großen Schlossanlagen
auszutoben. Da die Fahrradtour vom Vortag noch den meisten in den Knochen, bzw.
Beinen war, wurde die Sonne des Tages genutzt.
Danach ging es dann zur Wiesn, um
dort die monumentalen Bauten zu bewundern. Das Oktoberfest begann leider zwei
Abende zu spät... Abends verschlug es uns dann noch zum Viktualienmarkt, auf dem
wir auch schon an den vorherigen Tagen unser Essen für den Mittag besorgt
hatten. Von dort aus ging es zu einem typischen Brauhaus, in dem wir dann
typische Speisen wie Haxen verzehrten. Das Bier des Hauses durfte natürlich
nicht fehlen.
Am nächsten Morgen ging es dann
in die Pinakothek der Moderne, eines der berühmtesten Museen für moderne Kunst,
wo wir alle von der Ausstellung "Humanism in China" begeistert waren. Als es
jedoch kurz darauf schon wieder hieß aufzubrechen, waren wir alle sehr traurig,
vor allem auch weil das den Abschied von Benni und Frau Hilkenbach bedeutete.
Im Zug wurde Herr Spillner dank
seiner Kleiderordnung zum Schaffner befördert („Sie sind doch hier
zuständig..."). Nach sechs Stunden kamen wir dann ohne weitere Zwischenfälle in
Aachen an und konnten uns endlich auf die verdienten Herbstferien freuen.
Matthias, Britta, Benjamin,
Svenja
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