| Kopfnoten |
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Kopfnoten - ein Kommen und Gehen.....Zum Februar 2008 wurden die Schulen verpflichtet insgesamt sechs Kopfnoten zu erteilen. Im Jahr 2009 wurde die Erteilung auf drei Noten beschränkt. Mit dem Koalitionsvertrag der im September 2010 neu gewählten Landesregierung wurde die Erteilung der Kopfnoten wieder völlig abgeschafft. Die Halbwertszeit schulpolitischer Entscheidungen ist - wie dieses Beispiel augenfällig belegt - leider nur noch sehr kurz.
Trotzdem möchten wir an dieser Stelle dokumentieren, wieviel Mühe sich die Mitbestimmungsgremien am Einhard gemacht haben, um die sehr sensible Vergabe von Noten zum Arbeits- und Sozialverhalten für die bewerteten SchülerInnen transparent und möglichst gerecht zu machen.
In der Schulkonferenz wurde 2008 das weiter unten näher erläuterte Verfahren zur Notenfindung festgelegt. Die für das Zeugnis im Januar 2008 von Seiten des Ministeriums erlassene Vergabe von insgesamt sechs Kopfnoten wurde nun für die Zeugnisse ab Januar 2009 grundlegend revidiert. Die Zahl der nun zu erteilenden Kopfnoten wurde um drei reduziert, so dass die zukünftigen Zeugnisse nur noch Noten für
enthalten.
Für die
Klassen der Unter- und Mittelstufe
erarbeitet das Klassenleitungsteam
einen Notenvorschlag, der von den Fachlehrkräften entweder bestätigt oder mit
abweichenden Sichtweisen ergänzt wird. Das Team nimmt dafür auch die
Selbsteinschätzungsbögen der Schülerinnen und Schüler zur Kenntnis.
Bei allen
Schülerinnen und Schülern mit Diskussionsbedarf wird erst in der
Zeugniskonferenz die endgültige Note festgelegt. In allen anderen Fällen kommt
der Vorschlag des Klassenleitungsteams zum Tragen.
In der Oberstufe erteilt jede Lehrkraft für
die von ihr unterrichteten Schülerinnen und Schüler in allen Fächern zu jedem der drei Aspekte des ASV eine Note. Diesen Aufwand möchte das Kollegium des Einhard gern auf sich nehmen.
Damit geht
die Lehrerschaft des Einhard-Gymnasiums in ihrem pädagogischen Bemühen und in
dem Bemühen um eine möglichst gerechte Notenfindung weit über die behördlichen
Vorgaben hinaus. Vor allem in der Oberstufe galt es im Hinblick auf das
Abiturzeugnis einen Weg zu finden, der von der subjektiven Bewertung durch eine
einzelne Lehrkraft abgekoppelt ist. Das Abiturzeugnis begleitet die
Schülerinnen und Schüler ihr Leben lang und sollte auch bei den Kopfnoten
dieselbe Akzeptanz erlangen, wie bei den Fachnoten. Indikatoren zur Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens
Arbeitsverhalten
Zuverlässigkeit und SorgfaltDie Schülerin/der Schüler
Lern- und LeistungsbereitschaftDie Schülerin/der Schüler
Sozialverhalten
Diese Aspekte fließen zukünfig in eine Gesamtnote zum Sozialverhalten zusammen.
Die Schülerin/der Schüler
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